Zwischendurcharbeit

Häkeln ist auch so ein Hobby von mir. Immer wieder greife ich zu der Häkelnadel und arbeite zwischendurch was anderes. Ich kann so kreativ sein damit. Auf Pinterest findet man ja viele schöne Dinge und da hab ich mich inspirieren lassen mit schönen Bildern von Häkelpüppchen. Außerdem hat meine Kollegin ihre Strickfiguren vor kurzem in der noch geöffneten Schule mitgehabt. Die waren so entzückend.

Daher entschloss ich mich, so etwas auch zu versuchen. Man kann viele Wollreste aufbrauchen. Im Tun entstand dann die Idee, Dirndlkleider für das Püppchen zu häkeln. Die durfte ich selber kreieren. Die Puppe habe ich aus einem Buch.

MEIN Spinnrad

Jetzt ist das Spinnrad vollständig und täglich in Betrieb. Natürlich wurde zuerst die wiederaufbereitete Wolle mit polnischer Merino verzwirnt. Ich find, es ist wunderschön geworden. Dann habe ich ein Kardenband verarbeitet, das ich mir auf einem Handwerksmarkt gekauft habe, mit Wollgarn, das ich am Flohmarkt erstanden habe, verzwirnt. Dieses Kardenband hat zwar wunderschöne (sicher keine natürlichen) Farben und ist auch wunderbar zu verarbeiten, ABER: Merino superwash und mit Nylon! Das hat wirklich mit Wolle nichts mehr zu tun. Es riecht absolut ekelerregend süßlich nach dem Entspannungsbad. So etwas kaufe ich mir sicher nie wieder!

Auf den Fotos seht ihr ganz deutlich den Unterschied. Oder?

Altlasten aufarbeiten

Eine Handkarde habe ich mir besorgt. Da hab ich doch glatt Zeit gefunden, alte Wollflocken, die bei meinen Kursen, die ich zum Thema Filzen gehalten habe, angefallen sind, aufgearbeitet. Ich konnte diese „Flöten“ teilweise schon verspinnen, musste allerdings aufhören, weil sich meine Wirbelsäule durch die einseitige Bewegung mit der Handspindel schmerzhaft gemeldet hat. Hoffnung hegte ich, weil das Spinnrad geliefert wurde. Leider unvollständig. Die Teile müssten bald in der Post sein. Dann kann ich Wirbelsäulen-entlastend spinnen.

Zeit für Kreativität

Die Coronakrise hat uns fest im Griff. Die Kinder arbeiten von zuhause aus für FH und Schule und versuchen mit Kochen, Helfen im Haushalt und Einkaufengehen für die Großeltern nicht vor Langeweile zu vergehen.

Ich bin schwer mit Handarbeiten beschäftigt. Einige alte Projekte wurden schon fertiggestellt. Neue in Arbeit. Schlimm war, als ich feststellen musste, dass das neue Spinnrad leider unvollständig geliefert wurde. Aber die Post hat bekanntlich ihren Dienst nicht eingestellt. Es besteht die Hoffnung, dass die Teile in den nächsten Tagen geliefert werden.

Zum Geburtstag meiner Schwester konnte ich aus dem gesponnenem Garn, das ich verwebt habe, eine Tasche nähen. Den Henkel habe ich aus gewachster Baumwolle geknüpft. Mit Innentasche. Der Futterstoff ist aus dem Leinen eines Bschoad-Binkerls. Also Upcycling auch noch!

Es schwirren noch einige Ideen herum in meinem Kopf. Vielleicht kann ich sie in den nächsten Wochen umsetzen…

Spinnen auf dem Spinnrad

Der nächste Kurs war wieder spannend. Das Spinnrad <3

Innerhalb von zwei Tagen lernten wir in der Gruppe wieder von Christiane Seufferlein das Spinnen auf dem Spinnrad. Wer wollte, konnte auch andere Fasern als Wolle ausprobieren.

Ich habe mir ein Spinnrad bestellt und warte sehnsüchtigst darauf. Schließlich habe ich schon mein erstes Garn verarbeitet. Auf einem Webrahmen aus dem besagten schwedischen Möbelhaus habe ich die erste Hälfte einer Tasche gewebt. Die zweite ist in Arbeit. Ich glaube, da sollte ich mich in diese Richtung auch noch ein bisschen fortbilden. Aber kommt Zeit, kommt Rat…

Spinnen

Ich habe ein neues Hobby entdeckt: Spinnen. Ein Wochenende lang durfte ich mit 12 Frauen einem uralten Handwerk nachgehen, das höchstwahrscheinlich meine Ahninnen schon gemacht haben und mir deshalb im Blut liegt.

Unsere Kursleiterin Christiane Seufferlein war ein Wahnsinn. Sie wusste nicht nur über die Geschichte der Wollverarbeitung, sondern auch über verschiedenste Fasern und die Färbung mit Pflanzen Bescheid. Mit großer Geduld zeigte sie uns immer wieder die Technik mit der Handspindel. Vom geschorenen Vlies, Waschen, Kardieren, Kämmen, Färben, Verzwirnen – jetzt sind wir beinahe Profis 😉

Da ist die Lust auf mehr sehr groß!

Verlegung der Kreativwerkstatt ;)

Da ich zuhause ja kaum zu kreativem Arbeiten komme – ausgenommen stricken, häkeln,… – verlege ich das in die Schule und bringe viele Ideen bei den Kindern unter. Sie sind ein sehr dankbares Publikum und machen beinahe überall mit. Natürlich habe ich mittlerweile mit jeder Klasse getöpfert. Mit Geschenken ist es ganz knapp geworden, da ich krank war, aber es geht sich aus! Die vierten Klassen fertigten Meisenknödeldächer aus engobiertem Ton zum Aufhängen. Die dritten machten Schüsserl in der Daumendrucktechnik. Leider konnten nicht die Kinder glasieren, da uns einfach die Zeit dazu fehlte.

Herbstdeko

Schon lange wollte ich aus Jute Pilze und dergleichen basteln. Jetzt habe ich in der Schule die Gelegenheit beim Schopf gepackt und den Kindern gezeigt wie es geht. So viele auf einmal sind natürlich besonders attraktiv!

Mit den vierten Klassen konnte ich vorm Weben der Astgabeln noch „Das Auge Gottes“ ausprobieren.

Herrlich!

Kreativ in der Schule

Heuer durfte ich in der VS Molln Werken übernehmen und bin in diesem Bereich kreativ und experimentierfreudig. Das schönste dabei ist immer wieder, die leuchtenden Kinderaugen zu beobachten. Ob dies beim einfachen Kordeldrehen oder beim gebatikten Stofffleckerl Auseinanderziehen passiert, es ist quasi eine Bestätigung meiner Ideen.

Mit den Lerngruppen (erste und zweite Klasse in einem Jahrgang) mache ich zur Zeit Stationen mit Feinmotorikübungen. Unter anderem auch mit Montessori-angehauchten Materialien.

Lebkuchengenussfest und Hoisnkirtag

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit! Beim Hoisnhaus in Molln findet findet wieder der traditionelle Hoisnkirtag statt. Gleichzeitig feiern wir passend zum Herbstbeginn das Lebkuchengenussfest. Mmmmmh, die Lebkuchen sind der Wahnsinn.

Ich darf dieses Mal gleich zweimal mitwirken: Ich habe ein Standerl mit meinen getöpferten Sachen. Beim Sengsschiedtrachtstanderl darf ich herbstliche Deko aufstellen und verkaufen für einen guten Zweck.

Es sind ja meine ersten Herbstgestecke überhaupt. Ich bin ziemlich stolz drauf. Sie sind hübsch geworden.